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Ägypten

Ägypten

Ägypten ist eines der am dichtesten bevölkerten Länder in Afrika und im Mittleren Osten. Die große Mehrheit der geschätzten 80 Million Einwohner (2007) lebt entlang den Ufern der Nils, in einem Gebiet von ungefähr 40.000 Quadratmetern, denn nur hier gibt es fruchtbares Ackerland. Für Touristen, die Ägypten besuchen, sind die historischen Fundorte entlang dem Nil, die Stadt Kairo und die Küste des Roten Meeres die populärsten Destinationen.

Die Geschichte Ägyptens

Die Hochkultur Ägyptens ist eine der reichsten und ältesten Zivilisationen der Welt, die schon einige Jahrtausende vor Christus ihren Ursprung hat. Es war Pharao Menes, der Ober – und Unterägypten vereinigte und somit ein Königsreich, das sogenannte Alte Reich (3200-2270 v.Chr.) ins Leben rief.

Ramses II ist ein weiterer Pharao, der Erwähnung verdient. Er regierte von 1279 bis 1212 v. Chr. und ist bekannt für den Bau seiner außerordentlichen Gebäude, hohen Tempel, Statuen und andere Denkmäler in Ägypten. Seine größte Errungenschaft war die Unterzeichnung des ersten Friedensabkommens der Geschichte, abgeschlossen zwischen Ägypten und den Hethitern.

Ein weiterer großer Pharao ist Echnaton, der von 1379 bis 1362 v.Chr. regierte. Er wurde ursprünglich Amenophis IV genannt, änderte aber seinen Namen zu Ehren Atons, dem Sonnengott. Echnaton soll das Konzept von Monotheismus in die Geschichte der Religion eingebracht haben.

Alexander der Große kam Ende des Herbstes 332 v. Chr. nach Ägypten. Er gründete Alexandria 331 v.Chr. als Zugang zu seinem Mutterland, Griechenland. Alexandria wurde zum Mittelpunkt für den Handel. Die Bibliothek hingegen wurde zur kulturellen Mitte, ein wichtiger Beitrag zur Zivilisation.

Das Ptolemäer regierten Ägypten bis 30 v.Chr. an und wurde von den Römern abgelöst, bis 642 n.Chr., als dann die Araber ankamen. Es war während der römischen Zeit, als das Christentum nach Ägypten kam. In Alexandria gab es die große Katechetische Schule war, aus der die ersten Kirchenväter hervorgingen.

642 n.Chr. beginnt in Ägypten die arabische und islamische Epoche. Mehrere arabische Regenten regierten das Land als einen Teil des islamischen Reiches und machten so Ägypten in mehreren Etappen zum Machtzentrum des gesamten Reiches.

Auf die Araber folgten die Mamluken, die als ausgezeichnete Krieger bekannt waren und Ägypten von1250-1517 n.Chr. verwalteten, bis ihre Herrschaft mit der Osmanischen Eroberung von Ägypten unter Sultan Selim beendet wurde.

Mit der Ankunft von Napoleon Bonaparte in Ägypten am 2. Juli 1798, begann eine neue Phase in der Geschichte Ägyptens. Seine Expedition wurde von mehreren Gelehrten und Wissenschaftlern begleitet, die eine komplette enzyklopädische Übersicht von Ägypten erarbeiteten, bekannt als " Description de L' Egypte". Die Expedition trug erheblich zum Studium der alten ägyptischen Geschichte bei, wie zum Beispiel durch die Entdeckung des Steins von Rosette und des konsequenten Dechiffrierens von Hieroglyphen, der alten ägyptischen Sprache.
 
Nach dem Abgang der französischen Expedition, kam Muhammad Ali, ein ehemaliger albanischer Offizier, mit der Unterstützung des ägyptischen Volkes an die Macht. Seine Regierungsperiode von 1805 bis 1849 zählt als wichtiges Kapitel in der zeitgenössische Geschichte. Er wird als Vater des modernen Ägyptens betrachtet, der das Land auf den Weg Richtung Modernisierung brachte.
Im Jahr 1863 kommt Khedive Ismail, ein Mitglied von Muhammad Alis Dynastie, an die Macht. Wenn Mohamad Ali den Prozess der Modernisierung eingeleitet hatte, so war es Ismail, der ihn abschloss. Er hatte den grenzenlosen Ehrgeiz, Ägypten auf das gleiche Niveau in Sachen Kultur, Zivilisation und Entwicklung zu bringen, wie die meisten Nationen in Europa. Während seiner Herrschaft wurde 1869 der Sueskanal eröffnet.
Gegen das Ende des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt am 12. August 1882, landeten die britischen Truppen in Alexandria und setzten den Anfang der britischen Besetzung, die 74 Jahre dauerte. Anfang des 20. Jahrhunderts erwacht im Lande ein nationales Bewusstsein, das die britische Besetzung beenden will. Mustafa Kamel, Sa'ad Zaghloul, Mustafa El Nahas und viele andere berühmte Persönlichkeiten bemühten sich, zwei nationale Ziele zu erreichen: Unabhängigkeit und Verfassungsreform.

Am 28. Februar 1922 erklärt Großbritannien das Ende des britischen Protektorats und somit Ägypten zu einem unabhängigen Staat. 1923 wurde die erste Konstitution unterschrieben und Sa'ad Zaghlou bildete die erste Abgeordnetenregierung in Ägypten.

Nach dem Palästina-Krieg 1948 verschärfen sich in Ägypten politische, wirtschaftliche und soziale Probleme. Dies führt zur Gründung der Bewegung der ‘Freien Offiziere’, einer Gruppe von jungen Offizieren, die glaubten, dass sie von ihrer eigenen Regierung verraten worden waren.

Am 23. Juli 1952, übernehmen die ‘Freien Offiziere’ unter der Führung von Gamal Abd El-Nasser die Macht in einer blutlosen Revolution, die König Farouk erlaubte, das Land mit königlichem Salut zu verlassen.

Am 18. Juni 1953 endet die Monarchie, Ägypten wird zur Republik erklärt und Muhammad Nagib wird zum ersten Präsidenten ernannt. 1954 übernimmt Nasser das Amt als der zweite ägyptische Präsident. Während Nassers Präsidentschaft werden umfangreiche landwirtschaftliche und industrielle Entwicklungsprojekte durchgeführt. Progressive wirtschaftliche und soziale Reformen werden zugunsten der Mehrheit der ägyptischen Bevölkerung umgesetzt.

Mit dem Tod des Präsident Nasser im September 1970, nimmt Anwar EL-Sadat das Amt an.

Am 6. Oktober 1973 überquert die ägyptische Armee den Sueskanal, stürmt die Bar-Lev-Linie und erobert die von Israel 1967 besetzten Landstriche im Sinai zurück. Um den Kriegszustand zu überwinden, verkündete Präsident Sadat seine historische Initiative, Israel zu besuchen, in dem Streben nach dauerhaftem Frieden, was er im November 1977 auch tat. Schließlich wurde im März 1979 das Ägyptisch-Israelische Friedensabkommen unterzeichnet.

Im Oktober 1981 folgte Vizepräsident Hosny Mubarak Sadat als Präsident. Die Wirtschaftsreformen, die unter Mubarak umgesetzt werden, führen zu produktiven Investitionen für Industrie und Landwirtschaft. Die Haupteigenschaft der nationalen Wirtschaftspolitik unter Präsident Mubarak ist die Bemühung, die wirtschaftliche Grundlage zu erweitern, indem lokale, arabische und ausländische Investitionen gefördert werden. Ein Prozess erfolgreicher Privatisierung beginnt, die Börse ist wieder belebt und Sanierungsprogramme zusammen mit dem IWF und der Weltbank werden unterzeichnet und durchgeführt.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite http://en.wikipedia.org/wiki/Egypt, wo Sie noch viele weitere Links zu allen historischen Denkmälern Ägyptens finden.

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